Frankenstein

Frankenstein

Kontext

Semesterarbeit

Leistungen

Visual Identity

Editorial Design

Mary Shelleys Klassiker Frankenstein wird in einem neuen Gewand präsentiert. Der Text selbst wird zum Gestaltungselement erhoben. Mal leise, mal laut führen typografische Bilder und Hervorhebungen durch die wundervolle Geschichte. Begleitet werden sie von wortwörtlich "handgemachten" Illustrationen. Muster, die auf Farbabdrücke von Körperteilen zurückgehen, lassen eine unheimliche Atmosphäre entstehen. Irgendwie menschlich, gleichzeitig aber auch nicht eindeutig zuzuordnen – ganz wie das berüchtigte Monster.


Dazu kommt der inhaltliche Fokus auf ein moralisches Dilemma, das die Geschichte aufwirft: Greift Frankensteins Monster nur deshalb zu Gewalt, weil es von der Gesellschaft ausgeschlossen wird? Sollte ihm sein Schöpfer einen Partner gegen die Einsamkeit schaffen? Oder würde das nur das Unheil verdoppeln?


Die Leser werden ermutigt, beide Seiten zu betrachten und in die Diskussion einzusteigen. Über eine in das Buch integrierte digitale Umfrage wird interessierten Lesern ein direkter Zugang zu einer Plattform zum Austausch geboten. Der über 200 Jahre alte Klassiker dient somit noch immer als Ausgangspunkt für aktuelle Diskurse – und wird hier zugleich zur Brücke in die digitale Welt, die Leser miteinander verbindet.

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Idee & Mechanik


Die Gestaltung nimmt Bezug auf die Figur des Monsters aus dem Buch, das aus verschiedenen Körperteilen zusammengesetzt wurde. Mit schwarzer und roter Farbe bepinselt entstehen so verschiedene Abdrücke, die wiederum zerrissen, fragmentiert und neu zusammengesetzt werden. Durch Symmetrie wird wieder Ordnung in das Chaos gebracht und wir erkennen plötzlich Muster, sogar Haut in den Bildern.


Entfernt menschlich, aber doch irgendwie nicht ganz richtig, erzeugen die Illustrationen die gleiche Atmosphäre wie Frankensteins Monster selbst, das sich in genau diesem Spannungsfeld bewegt.

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Idee & Mechanik

Die Gestaltung nimmt Bezug auf die Figur des Monsters aus dem Buch, das aus verschiedenen Körperteilen zusammengesetzt wurde. Mit schwarzer und roter Farbe bepinselt entstehen so verschiedene Abdrücke, die wiederum zerrissen, fragmentiert und neu zusammengesetzt werden. Durch Symmetrie wird wieder Ordnung in das Chaos gebracht und wir erkennen plötzlich Muster, sogar Haut in den Bildern.

Entfernt menschlich, aber doch irgendwie nicht ganz richtig, erzeugen die Illustrationen die gleiche Atmosphäre wie Frankensteins Monster selbst, das sich in genau diesem Spannungsfeld bewegt.

Credits & Info

Konzept & Gestaltung

Julian Rettig

Fotografie

Julian Rettig